Geldanlage: Wo ist mein Geld noch sicher?

Die Griechenlandkrise und die damit verbundene Euro-Krise verunsichert immer mehr Menschen: Milliardenbeträge werden zur Rettung des Euros aufgebracht, Gerüchte von Inflation machen die Runde. Kein Wunder, dass sich so mancher fragt: Was passiert eigentlich mit meinen Ersparnissen? Ist der Euro in zehn Jahren noch so viel wert wie heute? Und wie legt man sein Geld heute am besten an, damit man auch in einigen Jahren noch mindestens so vermögend ist wie heute?

Mit den Fragen kommt die Unsicherheit, schließlich ist es gar nicht so lange her, da musste Vater Staat einspringen, um maroden Banken aus der Klemme zu helfen – einige Lehman-Anleger laufen ihrem Geld bis heute hinterher. Sichere Geldanlagen müssen her, die man nicht so einfach verliert – die aber auch flexibel genug sind, dass man sie im Bedarfsfall leicht abziehen oder umschichten kann. Zu diesen Geldanlagen zählen u.a. Tages- und Festgelder von Banken, die dem Deutschen Einlagesicherungsfonds angeschlossen sind. Auch (verzinste) Girokonten und ggfs. Sparbücher sind sehr sicher, bieten aber im Regelfall nur eine geringe Rendite.

Ganz auf Nummer sicher geht man mit Staatsanleihen der Bundesrepublik Deutschland – Deutschland gilt als vertrauenswürdigster Schuldner weltweit, Bundesschatzbriefe und Obligationen sind als entsprechend sicher zu werten. Der Nachteil allerdings auch hier: Die Verzinsung liegt mit rund 2 Prozent dauerhaft vergleichsweise niedrig.

Finanzampel erleichtert Geldanlage

Politik und Verbraucherschutz fordern sie schon lange, die Finanzampel, die Verbraucher auf einfache und unmissverständliche Weise signalisiert, ob ein Anlageprodukt für sie geeignet ist. Das Problem dabei ist jedoch, dass sich die Produkte der einzelnen Geldinstitute in kleinen aber wichtigen Details immer wieder unterscheiden – man kann schlichtweg nicht pauschal sagen, ob eine bestimmte Anlageform sicher und für Jedermann geeignet ist. Demzufolge liegt es an den Banken und Sparkassen selbst eine Kennzeichnung zu finden, die verbraucherfreundlich auf Chancen und Gefahren hinweist.

Nach wenigen Vorreitern wie Branchenprimus Deutsche Bank hat sich nun auch die Targobank zur Einführung einer sogenannten Finanzampel entschieden. Seit dem 12. April ist jedes Anlageprodukt mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen, die allgemeinverständlich über Renditechancen und Risiko einer Anlage Auskunft gibt – sehr zur Freude von Verbrauchern und Verbraucherschutz.

Sparer haben’s schwer

Wer derzeit etwas Geld beiseite legen möchte, muss sich schon sehr anstrengen, um ein gutes Anlage-Angebot zu finden. Für die meisten sicherheitsorientierten Verbraucher bieten sich Anlagen in sichere Zinsprodukte wie etwa Tages- und Festgeld an. Das Problem: Der europäische Leitzins befindet sich immer noch auf einem Rekord-Tief von 1,0 Prozent. Und leider hat dieser Zinssatz direkten Einfluss auf die Zinsgestaltung der Geldinstitute.

Im Klartext bedeutet das: Zinsanlagen werden immer unattraktiver, je länger der Leitzins so niedrig ist. Der Marktdurchschnitt für Zinsen bei Tages- und Festgeld liegt jetzt schon deutlich unter 2 Prozent – Tendenz fallend. Da eine Anhebung des Leitzinssatzes frühestens im nächsten Jahr erwartet wird, werden sich die Angebote voraussichtlich nocht weiter verschlechtern.

Die besten Angebote für Tagesgeld, bei dem man täglich über seine Einlage verfügen kann, liegen nach wie vor knapp über 3 Prozent. Wahrscheinlich ist aber, dass die wenigen guten Angebote sich in nächster Zeit verschlechtern werden. Den Anfang macht jetzt schon die Bank of Scotland: Zum 18. August sinkt der Zinssatz von 3,0 auf 2,5 Prozent. Jetzt heißt es also schnell sein: Die guten Zinskonditionen können noch bis zum 17. August mit einer kostenlosen Kontoeröffnung gesichert werden.

4,75% aufs Tagesgeld bei der Norisbank

Die Norisbank erhöht ab sofort ihre Tagesgeldzinsen auf 4,75 % p.a. für die Summe von 1 bis 50.000 Euro. Im Detail heißt das: Sie bekommen 4,75 % p.a. bis 50.000 Euro auf Ihr Tagesgeldkonto. Da die Aktion bis zum 31.03.2009 läuft, gilt danach die Verzinsung nach der Top3-Garantie der Norisbank.

Hintergrund dafür ist ein Vergleich der monatlichen Tagesgeldzinsen der 10 größten deutschen Banken. Die Norisbank passt ihren Tagesgeldzinssatz immer so an, dass er unter den Top3 dieser Banken liegt (auf 12 Monate bezogen). Sie würden also im Moment 4,10 % auf Ihr Tagesgeldkonto kostenlos bekommen. Da die Zinseszahlung quartalsweise erfolgt, profiterien die Kunden der Norisbank zusätzlich vom Zinseszins. Die Aktion gilt für alle Neu- und Bestandskunden, die noch kein Tagesgeldkonto hatten. Dabei gilt wie gehabt: Tägliche Verfügbarkeit, Sicherheit & Kostenlose Kontoführung.

Nicht nur das war Grund genug für die N-TV Redaktion, die Norisbank als „Beste Tagesgeldbank 2008“ auszuzeichnen. Bewertet wurden dabei der beste Zinssatz bei den wenigsten Einschränkungen.

Einlagensicherung – Wer? Wie? Was?

Der Fall der deutschen Anleger, die seit dem Bankrott der isländischen Banken um ihr Geld bangen, hat vielen Bankkunden vor Augen geführt, dass sie dem Thema Einlagensicherung lange Zeit zu wenig Beachtung geschenkt haben. Die Aussicht auf hohe Renditen ließ über so manche Warnung vor begrenztem Einlagenschutz hinweg sehen.

Um so begrüßenswerter ist es, dass die meisten Banken mittlerweile deutlich kommunizieren, welchen Einlagenschutz sie ihren Kunden bieten. Dennoch ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten, wenn von gesetzlicher Einlagensicherung, Einlagensicherungsfonds der Bankverbände oder freiwilligen Schutzmechanismen die Rede ist.

Das Finanzportal direktbankvergleich.de bietet seinen Besuchern deshalb die Möglichkeit, sich im Bereich Einlagensicherung ausführlich über den Hintergrund der Einlagensicherung und die verschiedenen Systeme der Banken zu informieren. Außerdem sind die für deutsche Privatanleger wichtigsten Banken in einer Tabelle zusammengefasst, die einen schnellen Überblick über die wichtigsten Informationen, wie Art und Höhe der jeweiligen Einlagensicherung, bietet.

5,75% Zinsen auf Tagesgeld der Credit Europe Bank

Neukunden der CreditEurope Bank erhalten ab sofort einen Zinssatz in Höhe von 5,75 % auf das Tagesgeldkonto. Direct Banking ermöglicht Ihnen ihr Tagesgeldkonto bei der CreditEurope Bank online, per Brief, Fax oder Telefon zu führen. Es werden keine Kontogebühren und keine Bearbeitungsgebühren fällig. Ebenso können Sie das Tagesgeldkonto jederzeit, ohne bestimmte Fristen einhalten zu müssen, kündigen. Überweiungen oder ähnliches können nur auf ein vereinbartes Referenzkonto geschehen. Dies bietet Ihnen und dem möglichen Zweitinhaber des Tagesgeldkontos eine gewisse Sicherheit. Kontoauszüge erhalten sie einmal vierteljährlich kostenlos nach Hause. Die Zinszahlung erfolgt jeweils zum 31.12. des Jahres. Informieren Sie sich hier.

Mit kostenlosem flatex Depot günstig handeln

Die flatex AG bietet den Handel mit Wertpapieren wie Aktien, Optionsscheinen zu sehr günstigen Konditionen. Über das kostenlose Depotkonto bei der biw Bank AG, die Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. ist, können diese zu einem festen Betrag („Flat fee“) von 5,00 Euro pro Order gehandelt werden – dazu kommen lediglich die sonst auch üblichen Gebühren für die Börse wie z.B. den Xetrahandel. Außerbörslich kann zu einem festen Preis von 5,90 Euro pro Order gehandelt werden.

Das Angebot an Fonds umfasst ca. 5000 Investmentfonds aus allen Bereichen, die mit bis zu 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag angeboten werden. Eine Übersicht über weitere Punkte finden Sie zum Beispiel bei direktbankvergleich.de im flatex Depot Vergleich.

Weiter steigende Festgeldzinsen: bis zu 5,25% bei Geldanlage für 1 Jahr

In den vergangenen Tagen haben wieder einige Banken die Zinsen für die Anlage von Festgeld erhöht.

So gab die 1822direkt, eine Tochtergesellschaft der Frankfurter Sparkasse, am Dienstag eine Zinserhöhung auf bis zu 5,1% p.a. bekannt. Abhängig von der Laufzeit werden dort jetzt bei einer Anlagesumme ab 5.000 Euro folgende Zinssätze gezahlt:

Festgeld 3 Monate : 4,30% Zinsen p.a.
Festgeld 9 Monate : 4,80% Zinsen p.a.
Festgeld 12 Monate: 5,10% Zinsen p.a.
Festgeld 24 Monate: 4,70% Zinsen p.a.
Festgeld 36 Monate: 4,70% Zinsen p.a.
Festgeld 48 Monate: 3,50% Zinsen p.a.
Festgeld 60 Monate: 3,50% Zinsen p.a.

Gestern folgte dann die Zinserhöhung für das Festgeld der Credit Europe Bank. Dort werden für eine Anlage ab 2.500 Euro folgende Zinssätze gezahlt.

Festgeld 3 Monate: 4,60% Zinsen p.a.
Festgeld 6 Monate: 4,75% Zinsen p.a.
Festgeld 9 Monate: 4,95% Zinsen p.a.
Festgeld 12 Monate: 5,25% Zinsen p.a.
Festgeld 24 Monate: 5,25% Zinsen p.a
Festgeld 36 Monate: 5,40% Zinsen p.a.
Festgeld 60 Monate: 5,40% Zinsen p.a.

4,50 % Zinsen auf Tagesgeld der Norisbank

Die Norisbank bietet ab sofort einen neuen, erhöhten Zinssatz auf das Tagesgeldkonto Top3-Zinskonto an. Ab sofort erhalten alle Kunden bis zum 31.03.2009 einen Zinssatz von 4,50% p.a. Auf die Anlagesumme können Sie täglich zugreifen und das bei einer kostenlosen Kontoführung. Der Zinsatz ist für alle Privatkunden gültig.

Die Norisbank bietet Ihren Kunden, nach eigener Aussage, immer einen der besten 3 Tagesgeldzinssätze an. Dazu werden monatlich alle Tagesgeldzinssätze, wobei Sonderaktionen oder Konten mit Anlagebegrenzung ausgeschlossen werden, der nach Bilanzsumme größten deutschen Banken verglichen. Sollte die Norisbank nicht unter den ersten drei Anbietern liegen, wird Ihr Zinsatz für den Folgemonat automatisch erhöht.