Haushaltsgeld – So kann man sparen

Tipp: Checklisten zum Thema Geld & Finanzen findet man bei der Haushaltsfee.

Der Wünsche sind meist viele. Kinder interessieren sich meist für neue Welten aus diversen Bausteinen oder Setzsystemen oder für die neueste Puppe. Werden aus ihnen dann Jugendliche, wird die Technik immer interessanter. Ein neues Handy, die neuste Spielekonsole oder ein Tablet wird dann gewünscht. Und wie sieht es bei den Erwachsenen aus? Nun, man könnte sagen, je größer der Wünschende, desto größer der Wunsch. Ein neues Auto, der nächste Urlaub oder eine Renovierung stehen dann auf dem Brief an den Weihnachtsmann. Da dieser aber kaum die vielen Wünsche erfüllen wird, ist Eigeninitiative gefragt. Da besteht dann die Wahl zwischen einem Kredit und Sparen. Letzteres überzeugt gerade dadurch, dass keine Schulden angehäuft werden und zusätzlich zum Kaufpreis noch die Zinsen beglichen werden müssen. Doch wie funktioniert das sparen?

Bewusstes Sparen

Die klassische Variante des Sparen besteht im bewussten Sparen. In regelmäßigen Zeitabschnitten wird ein fester Geldbetrag zur Seite gelegt. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass jeden Monat eine bestimmte Summe durch einen Dauerauftrag auf das eigene Sparkonto überwiesen wird. Oder es kommt das klassische Sparschwein zum Einsatz, das jede Woche mit einem gewissen Anteil gefüttert wird. Dies hat den Vorteil, dass sich ein präziser Sparplan aufstellen lässt, gemäß dem das Ziel erreicht wird. Doch was, wenn das mit der Disziplin und dem Planen nicht ganz so funktioniert?

Unbewusstes Sparen

Dann kommt das unbewusste Sparen zum Einsatz. Es führt langsamer und unregelmäßiger zum Ziel, funktioniert dafür aber ganz ohne Disziplin. Hier kommt nur das gute alte Sparschwein zum Einsatz, Konten bleiben außen vor. Es wird schlicht und ergreifend das ganze Kleingeld gesammelt. Nach jedem Einkauf werden die Überbleibsel an kleinen Münzen in das Sparschwein geschüttet. Auch Pfandbons bieten sich an. So kommt im Laufe der Zeit stetig eine schöne Summe zusammen, je nach Kaufverhalten, mehr oder weniger schnell. Ganz nebenbei hat das noch einen netten Effekt in Bezug auf die Kaufgewohnheiten. Um tatsächlich das Sparschwein füttern zu können, wird eher bar bezahlt, sodass die Karte stecken bleibt. Realistisch gesehen wird so weniger ausgegeben, da man stets die volle Kostenkontrolle behält.

Gelegenheitssparen

Teil des Unbewussten Sparens ist auch das Gelegenheitssparen, das zum Einsatz kommt, wenn am Ende jeden Monats das übriggebliebene Geld ins Sparschwein gesteckt wird. Es ähnelt dem bewussten Sparen, jedoch lässt sich kein fester Sparplan verfolgen, da sich der monatliche Betrag sehr variabel verhält. Es bietet jedoch den Vorteil, dass es sehr gut an die eigenen Bedürfnisse angepasst ist, da kein Geld an wichtigen Stellen fehlt, um gespart werden zu können.

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