Jetzt kommt die Heizsaison. Rechnen lohnt sich!

Bald ist es wieder so weit – die Heizungssaison beginnt. Wieviel Geld man für die warme Stube investiert, ist stark vom Anbieter abhängig. Einen guten Überblick findet man auf der Seite www.faire-strompreise.com. Versuchen Sie es selbst einmal. Vielleicht lohnt sich ja ein Wechsel. Wir wünschen schon mal einen gemütlichen Herbst und Winter.

Kühlschrank-Knigge: So bleibt´s knackig!

Ordnung ist nicht nur das halbe Leben, sondern spart auch bares Geld. Zum Beispiel beim Einräumen des Kühlschranks. Denn wer clever ist, der nutzt die unterschiedlichen Temperaturzonen zur optimalen Aufbewahrung seiner Lebensmitteln und muss nicht so oft einkaufen gehen. Einfach folgende Tipps beachten:

Kalte Luft sinkt bekanntermaßen nach unten. Das wissen wir aus dem Physikunterricht. Für unsere  Kühlschrank-Ordnung heißt das: Die kälteste Zone ist im unteren Bereich – auf der Glasplatte, die als Abdeckung des Gemüsefachs dient. Deshalb ist hier der ideale Platz für alle leicht verderblichen Lebensmittel, wie etwa Fleisch, Fisch und Milch. Andere Molkereiprodukte zum Beispiel Jogurt, Quark und Sahne gehören eine Etage höher. Zur Wahrung seines Geschmacks fühlt sich Käse in der Kühlschranktür am wohlsten. Hier lassen sich auch all jene Lebensmittel verstauen, die nur leicht gekühlt werden müssen: Getränke, Butter, Eier, Dressings, Saucen und Marmelade.

Obst und Gemüse bewahrt man natürlich im entsprechenden Fach auf, wo die Temperatur um etwa 3 Grad höher ist als im Rest des Kühlschranks. Idealerweise gehören die einzelnen Sorten in Kunststoffbeutel, das verhindert ein vorzeitiges „Schrumpfen“. Oder man legt das Fach mit Küchenpapier aus – so wird das Kondensationswasser perfekt aufgesaugt. Karotten, Rettich und Radieschen müssen vom Kraut befreit werden, denn das hält sie knackig. Und Salate und Kräuter bleiben länger frisch, wenn man sie in feuchtes Küchenpapier einwickelt. Vorsicht bei kälteempfindlichen Früchten wie Ananas, Papaya, Bananen oder Südfrüchte. Diese gehören lieber in eine Schale außerhalb des Kühlschranks. Das Gleiche gilt für Gemüse, das viel Wasser enthält, zum Beispiel Gurken, Tomaten oder Paprika. Ansonsten droht Aromaverlust.

Vorsicht bei kälteempfindlichen Früchten wie Ananas, Papaya, Bananen oder Südfrüchte. Diese gehören lieber in eine Schale außerhalb des Kühlschranks. Das Gleiche gilt für Gemüse, das viel Wasser enthält, zum Beispiel Gurken, Tomaten oder Paprika. Ansonsten verschwindet das Aroma.

Übrigens: Auch wer noch so ungern in den Supermarkt geht, sollte seinen Kühlschrank nach einem Wocheneinkauf nicht überfüllen. Schließlich muss zwischen den einzelnen Waren genug Platz zur Luftzirkulation sein: Nur so kann der Kühlschrank optimal funktionieren.

 

Blick auf den Markt lohnt sich – günstige Preise und Bonuszahlungen

Im Frühjahr steigen die Stromkosten für mehr als 10 Millionen Haushalte. Verbraucher müssen die Strompreiserhöhungen jedoch nicht klaglos hinnehmen. Durch den Wechsel zu einem günstigeren Versorger lassen sich die Erhöhungen leicht ausgleichen. Das Angebot auf dem Strommarkt ist groß. Derzeit können sich Verbraucher zwischen durchschnittlich 94 Anbietern pro Postleitzahlengebiet entscheiden. Bei unbekannten Anbietern lohnt sich ein Blick in die bisherigen Kundenbewertungen. Die wichtigsten Merkmale eines Stromtarifes sind der Preis, die Zahlungsweise, die Vertragslaufzeit und eventuelle Preisgarantien. Bei einem neuen dem Verbraucher nicht bekannten Anbieter sollte darauf geachtet werden, wie dessen Kunden den Anbieter bewerten. Bei den Kosten ist zu beachten, dass der Preiswettbewerb zwischen den Anbietern vor allem über Bonuszahlungen ausgetragen wird. Diese gelten in der Regel nur für Neukunden und werden mit der ersten Jahresabrechnung gutgeschrieben.

BGH kippt Ölpreis-Koppelung bei Gas

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in dieser Woche zur Freude von Kunden, Verbraucherschützern und Politik die Rechte von Verbrauchern im Hinblick auf Gaspreise gestärkt.  In seinem Urteil erklärte das Gericht die alleinige Koppelung der Gaspreise an den Heizölpreis für nicht rechtens. Durch die damit einhergehende intransparente Preisgestaltung sei es Gasversorgern möglich, auf dem Rücken der Verbraucher unzulässige Gewinne zu erwirtschaften. Stattdessen sollte der beklagte Versorger transparent seine tatsächlichen Kosten wie etwa Leitungs- und Nutzungsentgelte und Verwaltungskosten aufschlüsseln damit ersichtlich wird, wie sich der Endpreis tatsächlich zusammensetzt.

Infolge des Urteils haben Gaskunden nun die Möglichkeit, Versorger mit ähnlicher Klausel zu einer transparenteren Preispolitik aufzufordern und ggfs. auf Rückzahlung zuviel gezahlter Beiträge zu klagen.  An der generellen Bindung des Gas- an den Ölpreis auf Zulieferer-Ebene ändert das Urteil jedoch nichts.

Strompreise steigen weiter um bis zu 10 Prozent

Laut aktuellen Untersuchungen werden die Strompreise im April und Mai deutlich anziehen – und das obwohl die Versorgungsunternehmen die Strompreise mehrheitlich bereits im ersten Quartal nach oben angepasst hatten. Mindestens 74 Unternehmen hegen konkrete Pläne zu einer Preiserhöhung, die im Schnitt etwa 5,9 Prozent betragen soll. Auf rund ein Fünftel der Verbraucher kommen in der Spitze Erhöhungen von bis zu 10 Prozent zu.

Begründet werden die Strompreiserhöhungen mehrheitlich mit gestiegenen Ausgaben aufgrund des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) und gestiegener Nutzungsentgelte. Ein Großteil der Versorgungsunternehmen schiebt der Solarbranche und deren Förderung den Schwarzen Peter in die Schuhe. Interessant ist jedoch, so die Verbraucherzentralen, dass der Einfluss der Solarförderung Preiserhöhungen von lediglich unter 1 Prozent zur Folge haben – den Rest schlagen die Versorger drauf. Darüber hinaus hätten schon längst Preissenkungen beim Verbraucher ankommen müssen – der Strompreis an der Leipziger Energiebörse war im letzten jahr zum Teil um 40 Prozent gefallen.

Verbrauchern bleibt nur, einen Stromanbieter-Vergleich durchzuführen und bei Bedarf zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln.

Strom- und Gaspreise steigen ab Februar/März

Kaum hat das neue Jahr begonnen, kündigen die Strom- und Gasversorger auch schon die nächsten Preissteigerungen an. Und die fallen gar nicht mal so niedrig aus: Mindestens 57 Versorgungsunternehmen setzen ihre Tarife zum Februar oder spätestens zum März herauf. Die Preissteigerung soll im Durchschnitt 6,2 Prozent betragen. Im Extremfall müssen Verbraucher sogar mit Preissteigerungen bis zu 12,1 Prozent rechnen.  Der deftige Strompreisanstieg ist umso ärgerlicher, weil bereits rund 160 Anbieter zum Jahreswechsel ihre Tarife nach oben korrigiert hatten.  Aber nicht nur die Stromanbieter sorgen schon bald für ein größeres Loch in der Haushaltskasse:  Auch wenigstens 15 regionale Anbieter von Gas haben angekündigt, demnächst ihre Preise erhöhen zu wollen.  Bei ihnen müssen Kunden demnächst mit durchschnittlich 7,3 Prozent Mehrkosten rechnen.

Strompreis steigt deutschlandweit in 2010

Noch vor einigen Wochen hatten viele deutsche Haushalte Grund zur Hoffnung: Alles wies darauf hin, dass die Strompreise in diesem Jahr stabil bleiben und im nächsten Jahr mit großer Wahrscheinlichkeit sogar sinken können (wie berichteten). In den letzten Tagen jedoch zeichnete sich ein anderes Bild ab: Viele Stromversorger planen ganz im Gegenteil sogar eine Preiserhöhung. Und die soll saftig ausfallen: Bis zu zehn Prozent und mehr sollen die Preise zum Teil steigen. Entlastung für die Haushaltskasse? Fehlanzeige.

Neben vielen regionalen Versorgern sind es auch die großen Energiekonzerne wie Eprimo, LichtBlick, EWE und Vattenfall, die ihren Kunden tiefer in die Tasche greifen. Häufigstes Argument: Die Einspeisevergütung regenerativer Energiequellen, die die Tarife angeblich verteuern – und angeblich erhöhte Beschaffungskosten. Der Ökostromanbieter LichtBlick argumentiert dagegen mit hohen Nutzungsgebühren für die Stromnetze, die die Betreiber an die Eigentümer der Stromnetze entrichten müssen.

Statt Ersparnissen drohen den meisten Haushalten im nächsten Jahr also Mehrausgaben. Verbraucherschützer und Politiker raten dazu, die Tarife gründlich zu vergleichen und konsequent zum günstigsten Stromanbieter zu wechseln.

Bald sinkender Strompreis?

Verbraucher haben nur zum Teil Grund zur Freude: Während die Gaspreise bundesweit im September und Oktober sinken, bleibt der Strompreis weiterhin auf seinem hohem Stand. Vorerst zumindest. Den Energieunternehmen zufolge könnte der Preis für Strom in den Jahren 2010 und 2011 fallen.

Der Hauptgrund für eine mögliche, tatsächlich spürbare  Strompreissenkung sind die Großhandelspreise an der Strombörse. Die sind in den letzten Monaten deutlich gesunken und natürlich haben sich die Energieversorger dementsprechend großzügig mit Strom eingedeckt. Allerdings geben sie die derzeit günstigen Preise nicht direkt an die Verbraucher weiter: Da sie sich etwa ein bis eineinhalb Jahre im Voraus mit Strom eindecken, werden auch die günstigeren Preise erst mit einem oder eineinhalb Jahren Verspätung weitergegeben.

Da derzeit nicht mit Strompreissenkungen zu rechnen ist, sollten Verbraucher versuchen, den günstigsten Anbieter zu finden und einen Wechsel vornehmen. Die neuen Konditionen können häufig für bis zu 12 Monate fixiert werden.

Energieversorger vergleichen – und wechseln!

Die Meldungen der letzten Wochen lassen Verbraucher wieder etwas aufatmen: Viele Gasversorger haben angekündigt, ihre Tarife zum Herbst zu senken. Mit den ersten Gaspreis-Senkungen ist im September zu rechnen, das Gros der Versorger wird im Oktober nachziehen.  Die Strompreise werden voraussichtlich mindestens auf dem hohen Stand verbleiben, der derzeit erreicht ist.

Angesichts dieser Entwicklungen wäre es nur klug, die verfügbaren Anbieter zu vergleichen und zum Besten zu wechseln. Eine neue Studie hat nun aber herausgefunden, dass die Deutschen ihrem Versorger treu bleiben – obwohl ihnen daraus keinesfalls ein Vorteil erwächst, sondern im Gegenteil in vielen Fällen viel zu viel gezahlt wird. Bis zu 170 Euro Ersparnis kann allein ein Wechsel des Gasanbieters bringen. Wechselt ein Haushalt auch den Stromanbieter, kann sich sogar eine Ersparnis von bis zu 500 Euro pro Jahr ergeben.

Wechselmöglichkeiten sind in den meisten Regionen ausreichend vorhanden. Nun heißt es nur noch: Vergleichen und wechseln!