Geld sparen durch die private Haftpflichtversicherung

Schon leichte Versehen, wie beispielsweise die Nichtbeachtung der Vorfahrtsregel beim Fahrradfahren bzw. eine leichtfertig weggeschmissene Zigarette kann Schäden in Millionenhöhe nach sich ziehen. Vor allem bei Personenschäden kann es schnell zum finanziellen Ruin durch Schadenersatz kommen. Die Begrenzung in Sachen Höhe des zu schuldenden Betrages gibt es dabei nicht. Deshalb ist eine private Haftpflichtversicherung ein absolutes Muss für jeden. „Geld sparen durch die private Haftpflichtversicherung“ weiterlesen

Bald auch Zusatzbeiträge in der AOK?

Zu Beginn des Jahres hatten AOK-Versicherte noch gut lachen: Während mehrere Krankenkassen ankündigten, schnellstmöglich einen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung einführen zu wollen, gaben einige Krankenkassen des AOK Verbundes sogar ausdrücklich an, einen solchen Beitrag nicht einführen zu wollen. Nun aber könnten viele AOK-Versicherte schneller als gedacht uf dem Boden der Realitäten ankommen: Zum 01. Mai werden wohl die AOK Rheinland-Pfalz und die AOK Saarland einen zusätzlichen Beitrag einführen. Beide Krankenkassen bestätigen die Meldung noch nicht, dementieren sie aber auch nicht, sondern verweisen darauf, dass im jeweiligen verwaltungsrat noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden sei.

Wer von der Einführung eines Zusatzbeitrages zur Krankenversicherung betroffen ist hat die Möglichkeit, seine Versicherung zu kündigen und in eine andere Versicherung zu wechseln. Allerdings sollte das nur nach einem gründlichen Vergleich erfolgen – schließlich soll der neue Versicherungsschutz mindestens genauso günstig wie der alte sein und dabei mindestens dieselben Leistungen wie bei der alten Versicherung umfassen.

Zusatzbeiträge in der GKV: Wechsel nicht überstürzen

Seitdem bekannt ist, dass die ersten gesetzlichen Krankenkassen einen Zusatzbeitrag erheben wollen, findet die Diskussion darum kein Ende. Viele Versicherte empfinden es als Zumutung, die 8 Euro pro Monat zusätzlich aus eigener Tasche bezahlen zu müssen – unabhängig vom Verdienst und ohne dass sich ein Arbeitgeber daran beteiligen soll. Kein Wunder also, dass auch Viele mit dem Gedanken spielen, ihre Krankenkasse zu wechseln, sollte ihre aktuelle Kasse ebenfalls einen Zusatzbeitrag erheben wollen. Genau davor aber warnen nun u.a. Verbraucherschützer und die Deutsche Gesellschaft für Versicherte und Patienten: Wer einen Kassenwechsel überstürzt vornimmt, kann sich dabei ins eigene Fleisch schneiden.
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Zusatzbeiträge für Krankenkassen stehen fest!

Die ersten großen Krankenkassen DAK und KKH-Allianz verlangen ab dem 1. Februar 2010 acht Euro mehr. Die Spitzen-Verbandschefin der gesetzl. Krankenkassen Doris Pfeiffer geht davon aus, dass bis zur Mitte des Jahres alle Krankenkassen nachziehen werden und alle Versicherten den Zusatzbeitrag zahlen müssen.
Laut Pfeiffer ist diese Summe nicht auf ein Problem im Management bei den Krankenkassen zurückzuführen, sondern auf die steigenden Kosten für Krankenhäuser, Ärzte und Arzneimittel. Das ist ein Problem mit dem alle Krankenkassen zu kämpfen haben und die Lücke von 3,9 Milliarden Euro muss geschlossen werden.
Vorallem von Wohlfahrtsverbänden kam scharfe Kritik. Laut ihnen werden Arbeitnehmer und Rentner noch mehr belastet und Arbeitgeber verschont, da erst ab einer höheren Summe als acht Euro nach den Einkommensverhältnissen differenziert wird.
Die SPD dagegen kündigte ein alternatives Konzept an, indem Zusatzbeiträge abgeschafft werden, damit Arbeitnehmer mit geringem Einkommen nicht zusätzlich belastet werden.

Versicherungskunden: Urteil zu Ratenzuschlägen

Eines der größten verbraucherrelevanten Themen in dieser Woche war das Urteil zu Ratenzuschlägen gegen die Huk-Coburg. Die Verbraucherzentrale Bundesverband hatte gegen den Versicherer geklagt, da in dessen Geschäftsbedingungen für Riester-Rentenversicherungsverträge ein Passus zur Verzinsung der Beiträge bei unterjähriger Zahlungsweise stand, der Kunden übervorteilt.  Das Landgericht Bamberg gab den Verbraucherschützern nun nach fast fünf Prozessjahren Recht: Da eine unterjährige Zahlungsweise nach Ansicht des Gerichts einem Kredit gleichkommt, müssen Versicherungen Zinsen angeben, die sich im üblichen Rahmen halten. Tun sie es nicht, dürfen sie maximal 5 Prozent Zinsen auf den Jahresbeitrag bei unterjähriger Zahlungsweise erheben.

Für bestehende Versicherungsverträge bedeutet das: Wer monatlich, viertel- oder halbjährlich zahlt, wurde bisher übervorteilt und kann zu viel gezahlte Beiträge zurückfordern. Die Forderungen betreffen alle Assekuranzen und Versicherungsprodukte und belaufen sich insgesamt auf rund 15 Milliarden Euro. Die Verbraucherzentralen rechnen mit einer Weigerung der Versicherungsunternehmen und haben einen Musterbrief ins Netz gestellt.

So sparen Sie in 2010

Wie in jedem Jahr gibt es auch diesmal zu Jahresbeginn einige Neuerungen, die Verbraucher kennen sollten – sie sind nämlich bares Geld wert.  So wurde beispielsweise der Grundfreibetrag für Alleinstehende um knapp 200 Euro pro Jahr angehoben.  Der neue steuerliche Grundfreibetrag liegt nun bei 8.004 Euro. Wer mit seinem Einkommen darunter liegt, braucht keine Steuern zu zahlen. Eine leichte Steuerentlastung bringt auch die Verschiebung des Spitzensteuersatzes: Der Steuersatz in Höhe von 42 Prozent greift von nun an erst bei  einem Verdienst von 52.882 Euro pro Jahr. Auch die Besteuerung von Ehegatten erfuhr eine leichte Veränderung – mit dem Effekt, dass nun über das Jahr verteilt in vielen Familien mehr in der Haushaltskasse zu finden sein dürfte.

Gute Nachrichten auch für Riester-Sparer und vor allem privat Krankenversicherte: Riester-Sparer, die einen Ruhestand im Ausland ins Auge gefasst haben, können fortan sicher sein, dass sie ihre Zulagen und Steuerersparnise behalten können. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind nun auch für PKV-Mitglieder in vollem Umfang im Rahmen einer Basisversorgung steuerlich absetzbar. Also jede Menge Spar-Potenzial in 2010!

Vergleiche sparen bares Geld

Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester bzw. dem Dreikönigstag nutzen Viele zur Erholung und Entspannung, um mit alten Gewohnheiten zu brechen und neue Dinge zu beginnen. Die Zeit „zwischen den Jahren“ eignet sich daher auch perfekt dazu, in puncto Haushaltskasse Bilanz zu ziehen. Zum Beispiel im Hinblick auf Konten und Versicherungen: Wenigstens einmal im Jahr sollte man sich die Zeit nehmen und überprüfen, ob man für Konten und Versicherungspolicen nicht zu viel zahlt. Mittlerweile geht das ganz komfortabel und schnell: Mithilfe von Vergleichsrechnern findet man ganz einfach die günstigsten Angebote, die man dann mit seinen eigenen Finanzlösungen abgleichen kann. Häufig mit erstaunlichem Ergebnis: In vielen Fällen ist es möglich, allein durch den Wechsel eines Konto- oder Kartenanbieters bzw. einer Assekuranz 100 Euro und mehr pro Jahr zu sparen.

Autoversicherungen im Test

Es ist wieder soweit: Noch bis zum 30. November können Autofahrer ihrer bisherigen Kfz-Versicherung fristgerecht kündigen und ordentlich zu einem neuen, günstigeren Anbieter wechseln. Im Rahmen dieser alljährlich wiederkehrenden Wechselsaison überarbeiten viele Autoversicherer ihre Tarife. Andererseits kündigten viele bereits in den letzten Wochen an, die Prämien im Jahr 2010 zu erhöhen. Für Autofahrer stellt sich daher schnell die Frage: Welcher Tarif ist denn nun der Beste für mich?

Einen Anhaltspunkt geben unzählige Vergleichsrechner, aber zum Beispiel auch die Stiftung Warentest. In den letzten Tagen nahmen die Warentester gleich zwei Angebote genauer unter die Lupe, weitere könnten in den nächsten Tagen folgen. Die Ergebnisse der Schnelltests sind online einsehbar. Im Test: der ADAC Eco-Tarif und die Kfz-Versicherung von Asstel, die über Tchibo mit einem besonderen Rabatt vertrieben wird. Auch wenn das Ergebnis in beiden Fällen lautet „Es gibt auch noch günstigere Anbieter.“ heißt das natürlich nicht, dass die Tarife nicht gut wären – es kommt schlichtweg darauf an, welche Anforderungen man an seine Kfz-Versicherung stellt.

Studie: Hälfte der Deutschen erwartet zu hohe Rente

Eine aktuelle Studie im Auftrag der Deutschen Bank zeigt Erstaunliches: Mehr als die Hälfte aller Deutschen hegt eine zu hohe Rentenerwartung.  55 Prozent der Befragten rechnen damit, im Rentenalter 40-60 Prozent des letzten Bruttogehalts als Rente zu erhalten. Die Statistik spricht allerdings dagegen: Aktuellen Berechnungen zufolge können Rentner im Jahr 2040 maximal noch mit 40 Prozent ihres letzten Bruttogehalts rechnen – Tendenz fallend. Immerhin 40 Prozent der Deutschen gaben an, noch nie etwas von Rentenanpassungen oder sinkenden Rentenansprüchen gehört zu haben.

Angesichts dieses verbreiteten Un- und Halbwissens raten Experten dringend zu einem Vorsorgecheck. Im Rahmen dieser – meist kostenlosen – Beratung berechnet ein Rentenexperte, wie es um die Vorsorge zum derzeitigen Zeitpunkt bestellt ist. Im Vorsorgecheck geht es nicht in erster Linie um den Verkauf unnützer Policen: Hier soll aufgezeigt werden, wo Versorgungslöcher mit großer Wahrscheinlichkeit auftreten können – und wie man sie bei rechtzeitigem Handeln stopfen kann.

Kfz-Versicherung: Beginn der Wechselsaison

Jedes Jahr im Herbst kommt Leben in den Kfz-Versicherungsmarkt. Dann nämlich stellen so gut wie alle Kfz-Versicherungsunternehmen ihre neuen Tarife vor. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Verträge der meisten Versicherten zum 01. Januar auslaufen und daher zum 30. November gekündigt werden können. Ab September stellen die Versicherer jedes Jahr ihre neuen Konditionen vor – ein Vergleich der Angebote in den nächsten Wochen ist also durchaus sinnvoll.

Es wird erwartet, dass sich die Kfz-Versicherungen diesmal besondere Aktionen und Konditionen einfallen lassen. Grund dafür ist, dass viele von ihnen bereits im Zuge der Abwrackprämie ihre Beitragssätze gesenkt und nun nicht mehr ganz so viel Spaielraum wie sonst haben. Bei einem Vergleich der Anbieter sollte man also verstärkt auf den Leistungsumfang, Sonderaktionen oder Zusatz-Optionen achten.