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Taschengeldtabelle 2026: Wie viel in welchem Alter?

Die Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts (DJI), an denen sich auch Jugendämter orientieren – als komplette Tabelle, mit Rechner und den wichtigsten Regeln für die Praxis.

📌 Kernregel: Bis 9 Jahre wöchentlich auszahlen (kurze Zeiträume kann ein Kind überblicken), ab 10 Jahren monatlich. Taschengeld ist zum freien Verfügen da – ohne Bedingungen und nicht als Belohnung oder Strafe.
10 Jahre
18–20 €
pro Monat

Die komplette Taschengeldtabelle

AlterEmpfehlungAuszahlung
4–5 Jahre1–2 €pro Woche
6–7 Jahre2–3 €pro Woche
8–9 Jahre4–5 €pro Woche
10–11 Jahre18–20 €pro Monat
12–13 Jahre25–30 €pro Monat
14–15 Jahre35–40 €pro Monat
16–17 Jahre50–60 €pro Monat
18 Jahreca. 80 €pro Monat

Quelle: Empfehlungen des Deutschen Jugendinstituts (DJI). Es gibt keine gesetzliche Pflicht und keine vorgeschriebene Höhe – die Werte sind Orientierung, keine Norm. Entscheidend ist, was zur Situation der Familie passt.

Budgetgeld: die Stufe nach dem Taschengeld

Ab etwa 14 Jahren empfiehlt das DJI zusätzlich ein festes Budgetgeld, z. B. für Kleidung. Es wird klar vom freien Taschengeld getrennt und nach den tatsächlichen Kosten bemessen: etwa 3 Monate beobachten, was für Kleidung wirklich ausgegeben wird, dann den Betrag festlegen. So lernen Jugendliche, größere Summen selbst einzuteilen – die beste Vorbereitung aufs eigene Haushaltsgeld.

Häufige Fragen

Wie viel Taschengeld mit 10 Jahren?

18–20 € pro Monat. Ab 10 Jahren empfiehlt das DJI die Umstellung von wöchentlicher auf monatliche Auszahlung.

Ab wann sollten Kinder Taschengeld bekommen?

Ab 4–5 Jahren, mit 1–2 € pro Woche. Früh anfangen lohnt sich: Der Umgang mit Geld lernt sich nur durch eigenes Geld.

Darf ich Taschengeld bei schlechten Noten streichen?

Pädagogisch raten DJI und Jugendämter klar davon ab: Taschengeld sollte weder Belohnung noch Strafe sein, sonst lernt das Kind Verhandeln statt Haushalten.

Gibt es eine gesetzliche Pflicht?

Nein. Der berühmte „Taschengeldparagraf“ (§ 110 BGB) regelt nur, dass Kinder mit überlassenem Geld wirksam kleine Käufe tätigen dürfen – nicht, dass es Taschengeld geben muss.

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