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Wie viel Haushaltsgeld ist normal?

Drei Regler. Eine ehrliche Antwort. Findet in zehn Sekunden heraus, ob ihr mehr oder weniger ausgebt als Haushalte, die so leben wie ihr.


📊 Amtliche Daten von rund 60.000 Haushalten (Destatis, EVS 2023)
3.200 €
450 €
🙂
Ihr

Der Überblick

Wohin fließt das Geld?

So verteilt ein durchschnittlicher Haushalt deiner Einkommensklasse sein Geld – und so viel bleibt rechnerisch von eurem Netto übrig. Alle amtlichen Lebensmittelkosten im Detail →

Basis: EVS 2023, Statistisches Bundesamt. „Übrig“ = euer Netto minus Durchschnitts-Konsum dieser Klasse (Sparen, Kredite, Vorsorge, Puffer).

Die Faustformel

50/30/20 – euer Budget in drei Töpfen

Die bekannteste Budgetregel der Welt, automatisch berechnet aus eurem Netto von 3.200 €. Mehr zur 50/30/20-Regel mit Beispielen →

50 % Bedürfnisse
1.600 €
Miete, Lebensmittel, Energie, Versicherungen, Mobilität
30 % Wünsche
960 €
Freizeit, Restaurant, Hobbys, Shopping, Streaming
20 % Sparen
640 €
Notgroschen, Altersvorsorge, Schulden tilgen
Für die Kleinen (und Großen)

Taschengeld-Rechner

Empfehlung nach der Taschengeldtabelle des Deutschen Jugendinstituts (DJI), an der sich auch Jugendämter orientieren. Zur kompletten Taschengeldtabelle 2026 →

10 Jahre
18–20 €
pro Monat

Mehr übrig am Monatsende

Drei Hebel, die wirklich etwas bringen Anzeige

Nicht am Wocheneinkauf knausern – an den Stellschrauben drehen, die kaum jemand anfasst.

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Gut zu wissen

Häufige Fragen

Wie viel Haushaltsgeld ist normal?

Der Durchschnittshaushalt in Deutschland gibt laut EVS 2023 436 € pro Monat für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren aus. Entscheidend ist aber der Vergleich mit ähnlichen Haushalten: 1 Person Ø 254 €, 2 Personen Ø 480 €, 3 Personen Ø 612 €, 4 Personen Ø 703 €, ab 5 Personen Ø 829 €.

Was zählt eigentlich alles zum Haushaltsgeld?

Klassisch ist damit das Budget für den täglichen Bedarf gemeint: Lebensmittel, Getränke, Drogerieartikel und Kleinigkeiten des Alltags. Miete, Auto und Versicherungen laufen getrennt. Unser Rechner vergleicht den größten Posten davon – Lebensmittel & Getränke – mit den amtlichen Durchschnittswerten.

Wie wird „vergleichbare Haushalte“ berechnet?

Ausgangspunkt ist der amtliche Durchschnittswert für eure Haushaltsgröße (EVS 2023). Diesen Wert passen wir an eure Einkommensklasse an, denn Haushalte mit höherem Einkommen geben nachweislich mehr für Lebensmittel aus. Dazu skalieren wir den Größen-Durchschnitt mit dem Ausgabenfaktor eurer Einkommensklasse. Es ist eine Schätzung auf amtlicher Datenbasis – keine exakte amtliche Zahl für genau eure Kombination.

Woher kommen die Zahlen?

Aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2023 des Statistischen Bundesamts – der größten amtlichen Erhebung zu den Ausgaben privater Haushalte in Deutschland. Rund 60.000 Haushalte führen dafür detailliert Buch. Die Taschengeld-Empfehlungen stammen vom Deutschen Jugendinstitut (DJI).

Mein Wert liegt über dem Durchschnitt – ist das schlimm?

Nicht unbedingt. Der Durchschnitt ist keine Empfehlung, sondern ein Anhaltspunkt. Wer bewusst bio kauft, oft Gäste hat oder Teenager im Haus, liegt schnell darüber. Auffällig wird es, wenn der Wert deutlich über dem Schnitt liegt und am Monatsende nichts übrig bleibt – dann lohnt ein Blick auf die drei Hebel oben.

Ist das hier Finanzberatung?

Nein. Alle Rechner und Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.